Stalingrad, aber bedeutend weniger firecracker als letztes Jahr – nicht nur meine Beobachtung. Die 领导 lǐng dǎo sehen sich Revuen in der großen Halle an und verteilen sich dann, um inmitten des Volkes 饺子 jiǎo zi zuzubereiten und danach auf Schemeln hockend patriotischen Mut zuzusprechen. Alles sehr erhebend. Wohin wandern die Gedanken? Richtig: in das alte China, wo man noch Zöpfe trug. Hier eine gerade fertiggestellte Anmerkung zu 'Militärzöpfen' von mir.
Rennfahrer nicht sonderlich erfolgreich: Von 14 Starts endeten nur drei mit Platz eins. In der Oberstufe der Shanghaier 松江二中 Songjiang Nr. 2 Mittelschule scheiterte er am Abschluß und verließ anschließend die dumpfe Drillanstalt „chinesische Schule“ für immer. Er schrieb. Literatur. Und wurde Bestseller-Autor und Buchtantiemen-Millionär (so munkelten manche). Ob er’s heute noch ist? Rennfahren ist teuer, sagt er selbst dazu. In jedem Fall aber ist er ein erfolgreicher blogger, also einer, der solche Themen aufgreift und so über sie schreibt, daß Chinesen mit halbwegs offener Weltsicht das lesen wollen. Man munkelt (schon wieder), es seien über 300 Millionen, was selbst in China viel wäre. Und weltweit sowieso.
tschuldigung: 时报 Times, hat wie immer prompt reagiert. Kaum hatte Google-senior policy council Andrew McLaughlin geschrieben:Weiterlesen: 鲁 | 称赞 Wir wollen zensiert werden – Danke, Regierung!
Absatz des Blattes auf zwei gegensätzlichen Märkten: bei den groß-chinesischen Chauvinisten („Taiwan gehört zu China“, uns doch egal, was die Leute dort meinen, 中国崛起 China steigt auf, "wir sind Papst", äh: "Weltmacht", "der Westen" muß nun mit „chinesischer Kultur“ und „chinesischen Werten“ überschrieben, äh: ergänzt werden ...); der andere Markt sind die Befürworter der Zivilgesellschaft (das „freie Wort“ muß möglich sein, es ist nicht in Ordnung, Leute wie den Oppositionellen 刘晓波 Liú Xiǎobō wegen einiger Artikel für elf Jahre einzusperren). Diese Mischung macht das Blatt für den 秀才 interessant, denn es läßt sich fast immer etwas Erhellendes für jene 洋鬼子 fremden Beobachter finden, die Einsichten in tatsächliche chinesische Verhältnisse suchen und sich den Lebenslügen des interessegeleiteten mainstream verweigern. Am 10. Januar brachte die Asia Week ein Interview mit Professor 杨奎松 Yáng Kuísōng von der Shanghaier 华东师范大学 East China Normal University.Seite 1 von 3